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INITIATIVEN

Das Expertengremium der WFPA arbeitet an einer Reihe von Initiativen, durch die verstärkt auf die Probleme von Frauen mit HIV aufmerksam gemacht werden soll. Mit diesen Initiativen sollen die Aufklärung und die Kommunikation zwischen Frauen mit HIV und den sie betreuenden und unterstützenden medizinischen Fachkräften und FürsprecherInnen gefördert werden.

Präsentationen zu Schulungszwecken

In unserem Service-Center können Sie Präsentationen zu Themen herunterladen, die für Frauen, medizinische Fachkräfte und die Community relevant sind. Außerdem finden Sie dort einen überblick über relevante Forschungserkenntnisse, Behandlungsrichtlinien und Fallstudien.

  • HIV, Empfängnis, Schwangerschaft und Schwangerschaftsverhütung
    Diese Präsentation veranschaulicht, wie wichtig eine durchdachte Familienplanung für Frauen im gebärfähigen Alter ist, wenn sie HIV-positiv sind und/oder einen HIV-positiven Partner haben.
  • Emotionales Wohlbefinden von Frauen mit HIV
    Hier finden Sie Informationen zum emotionalen Wohlbefinden von Frauen mit HIV. Dabei werden insbesondere die Themen Depression, Stigmatisierung, Trauma und emotionale Problematiken in der Schwangerschaft und den Wechseljahren beleuchtet.
  • Klinische Studien zu Frauen mit HIV
    Diese Präsentation befasst sich mit den unterschiedlichen Ansprechraten auf Therapien und warum sich die Anzahl der in Studien eingegliederten Männer und Frauen unterscheidet. Des Weiteren werden die Gründe, warum Frauen in klinischen Studien noch immer unterrepräsentiert sind, diskutiert. Hier geht es auch um die Bedeutung, Frauen für klinische Studien zu rekrutieren und sie daran zu beteiligen.
  • Frauen und HIV-Tests
    Hier stehen die Inzidenz von HIV bei Frauen, bessere Tesangebote verbesserte Tests, besserer Zugang zu Behandlungsmöglichkeiten und (Verhütung)Vermeidung der Weiterübertragung im Mittelpunkt. Initiativen zur Verbesserung von HIV-Testangeboten/Testmöglichkeiten und die praktische Umsetzung von Therapie-Richtlinien werden ebenfalls besprochen.
  • Unterstützung der Beziehung zwischen Patienten und medizinischen Betreuern
    Die Bedeutung guter Betreuung und Unterstützung für Frauen mit HIV kann gar nicht genug betont werden. Dieser überblick enthält Vorschläge und Anregungen, wie im Gesundheitswesen Tätige eine positive und unterstützende Beziehung zu ihren Patientinnen aufbauen können.
  • Glauben, Spiritualität und HIV: Vorteile nutzen und Hürden überwinden
    Diese Präsentation befasst sich mit der Bedeutung von Glauben, Spiritualität und Religion für Frauen mit HIV und soll Geistlichen, ärztInnen, PsychologInnen etc. bei der Betreuung HIV-infizierter Frauen helfen.
  • HIV und Altern
    In dieser Präsentation werden die mit dem Altern verbundenen physischen und emotionalen Herausforderungen für Frauen mit HIV angesprochen. Darin werden auch die Wechseljahre, Knochengesundheit und neurokognitive Veränderungen behandelt.

Publikationen

  • Emotionale Belastungen – was erleben Frauen mit HIV?
    Frauen mit HIV  leben dank der Fortschritte im Management der Erkrankung länger. So können Folgen der  Krankheit und der Behandlung die emotionale Gesundheit in verschiedenen Lebensabschnitten belasten. Dieser Artikel, der in der Zeitschrift Positive Nation veröffentlicht wurde, stellt die Herausforderungen an die emotionale Gesundheit von Frauen dar, die mit HIV leben. Er  beinhaltet auch persönliche Beiträge von Mitgliedern von Women for Positive Action. Klicken Sie bitte hier, um zum Artikel zu gelangen.
  • Women for Positive Action: HIV & More
    Klicken Sie hier, um den Artikel zu lessen.
  • HIV-positive Frauen in klinischen Studien: Lückenhafte Erkenntnisse
    Dieser in „HIV Treatment Update” veröffentlichte Artikel betont, wie wichtig es ist, HIV-infizierte Frauen in klinische Studien einzubeziehen. Darüber hinaus wird das unterschiedliche Ansprechen auf Therapien zwischen Männern und Frauen sowie die ungleichen Einschlussraten der beiden Geschlechter in klinische Studien erörtert. Klicken Sie hier, um den Artikel (in englischer Sprache) zu lesen.
  • Mangelnden Einschluss von Frauen bei klinischen HIV-Studien bekannt machen
    Dieser in der Zeitschrift AIDS veröffentlichte Beitrag befasst sich mit der gegenwärtigen Unterrepräsentation von Frauen mit HIV in klinischen Studien. Ziel der Veröffentlichung ist es, Frauen in allen Stufen der Planung, Durchführung, Auswertung, Berichterstattung und Anwendung klinischer HIV-Studien einzubinden, damit diese Studien auch ihnen zugute kommen können. Klicken Sie unten, um diesen Artikel zu lesen. d'Arminio Monforte, Antonella; González, Lorena; Haberl, Annette; Sherr, Lorraine; Ssanyu-Sseruma, Winnie; Walmsley, Sharon L; on behalf of Women for Positive Action. Better mind the gap: addressing the shortage of HIV-positive women in clinical trials. AIDS. 2010;24(8):1091-1094.
  • Glauben und Spiritualität im Leben von Frauen mit HIV
    Dieser Artikel aus der Zeitschrift „Positively Women” befasst sich damit, wie Glauben und Spiritualität helfen können, den physischen und emotionalen Herausforderungen des Lebens mit HIV zu begegnen. Der Artikel betont, dass Geistliche eine positive Rolle in der Unterstützung von HIV-Betroffenen spielen können. Er zeigt auch, wie wichtig es bei der Betreuung mancher Frauen ist, ihren Glauben in den Umgang mit ihrer Krankheit zu integrieren. Klicken Sie hier, um diesen Artikel (auf Englisch) zu lesen.
    Dies ist eine Leseprobe aus der Zeitschrift „Positively Women”. Im Laufe des vergangenen Jahres hat „Positively Women” viele Aspekte aufgegriffen, die für Frauen mit HIV wichtig sind, beispielsweise Menschenrechte, Leben mit HIV im Gefängnis, Schwangerschaft und Gesundheitsversorgung. Wenn Sie diese Zeitschrift abonnieren möchten, rufen Sie bitte unter der Telefonnummer +44 (0)20 7713 0444 an, oder senden Sie eine E-Mail an info@positivelyuk.org.

Künftige Initiativen

Derzeit befinden sich mehrere weitere Initiativen in Vorbereitung. Besuchen Sie unsere Website deshalb gerne bald wieder, um sich auf dem Laufenden zu halten. Zu diesen Initiativen gehören:

  • Forschungslücken im Management von HIV bei Frauen
    Auf Basis bisheriger Veröffentlichungen wird dieses Dokument einen überblick über die verfügbaren Evidenzen zum Management von Frauen mit HIV beinhalten. Es wird besonders die Bereiche hervorheben, in denen noch Daten fehlen. Zudem wird aufgezeigt, wie sich diese Forschungslücken auf Frauen mit HIV und die sie Behandelnden auswirken und wie man diese möglicherweise schließen kann.
  • Sonderbeitrag zur seelischen Gesundheit von Frauen mit HIV
    Die Fortschritte im Krankheitsmanagement ermöglichen Frauen mit HIV heute ein längeres Leben. Daher machen sich krankheits- und behandlungsbedingte Faktoren in verschiedenen Lebensphasen bemerkbar. Dieser Artikel wird sich insbesondere mit emotionalen Problemen befassen, denen sich Frauen mit HIV stellen müssen.
  • Direct Connection
    Direct Connection ist ein einfaches, evidenzbasiertes Anwendungspaket zur Unterstützung der effektiven Kommunikation zwischen Menschen mit HIV und medizinischen Fachkräften. Es soll Patienten ermutigen, Fragen über HIV und die Behandlung zu stellen und gleichzeitig auch ärztInnen die Bedürfnisse ihrer Patienten näherbringen.

Bitte kontaktieren Sie uns, wenn Sie weitere Informationen über diese Aufklärungsinitiativen erhalten möchten.